Mo
14
Dez
2009
Bericht der Huttwil Falcons zum Spiel:
Huttwil Falcons bezwingen den EHC Thun mit 7:2
Hart umkämpfter 7:2 Sieg der Huttwil Falcons gegen den EHC Thun. Wie bereits in der ersten Begegnung zwischen den beiden Teams war die Partie lange Zeit umstritten. Erst ein Doppelschlag der
Huttwiler in der 52. Minute entschied die Partie endgültig.
Das Resultat täuscht. Der mit 5 Siegen aus 18 Spielen auf dem 9. Rang liegende EHC Thun scheint den Huttwil Falcons nicht zu liegen, auch wenn die Resultate oberflächlich betrachtet eine Sprache
sprechen. 7:2 Sieg für die Falken am 31. Oktober in Thun. Die Entscheidung fiel jedoch erst in der 54. Minute. Zuvor hatten die Thuner die Falken mehr als nur geärgert. 7:2 Sieg auch am am Samstag im
Nationalen Sportzentrum Huttwil. Und wiederum wurde den Huttwilern alles abverlangt. Erneut fiel die endgültige Entscheidung spät. Mit einem Doppelschlag knickten Robert Othmann und Pascal Stoller in
der 52. Minute innert 23 Sekunden die Hoffnungen der Gäste. Zuvor hatten die Einheimischen hartes Brot zu beissen. Aber alles der Reihe nach: Wegen diverser Absenzen war Coach Alfred Bohren zu
Umstellungen gezwungen. So spielte der normalerweise im 1. Sturm auflaufende Huttwiler Topscorer Robert Othmann in der 3. Verteidigung. Die Falken zeigten über den ganzen Startabschnitt
Vollgas-Eishockey und nach dem Vergeben von diversen guten Möglichkeiten, zwei davon allein in der 20. Minute, war man sich einig: Das 2:0 war zu wenig. Lediglich Michael Gerber (6.) und Alain
Sägesser (13.) skorten. Kurz vor Drittelsende enteilte jedoch Thuns Kevin Marolf der Huttwiler Hintermannschaft und markierte nach exakt 19,59 Minuten den Anschlusstreffer zum 2:1. Dies änderte sich
dies im zweiten Abschnitt. Zwar waren die Platzherren immer noch spielbestimmend und erarbeiteten sich zahlreiche gute Chancen. Thuns Torhüter Flurin Brunner mutierte jedoch immer mehr zum Helden der
Partie. Aber nicht nur deswegen kam Unsicherheit über den Ausgang des Spiels auf. Die Gäste kamen ihrerseits zu einigen guten Möglichkeiten. In der 34. Minute rettete bei einem Abschlussversuch von
Kevin Marolf im Powerplay nur der Pfosten für den geschlagenen Falken-Hüter Simon Pfister. Dass es Ende des Mitteldrittels immer noch 2:1 hiess, war aus Sicht der Gastgeber ärgerlich und glücklich
zugleich.
Die Thuner bestätigten zu Beginn des Schlussabschnitts den Eindruck der Verletzlichkeit der Falken. Joel Reymondin und markierte in der 42. Minute den 2:2 Ausgleich. Kaum 3 Minuten später schoss
jedoch Michael Gerber die Platzherren erneut in Führung. Einmal mehr mit einem Doppelschlag innert kürzester Zeit führten in der 52. Minuten die Falken die Entscheidung herbei. Robert Othmann und
Pascal Stoller erhöhten innert 23 Sekunden auf 5:2.
